PHYSISCHE UND 
EMOTIONALE ZUSAMMENHÄNGE

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Wir wissen, dass körperliche Beschwerden ​emotionale Ursachen haben und umgekehrt. Wir können die Zusammenhänge jedoch oft nur schwer greifen und tendieren dazu, sie zu ignorieren.

Die Koshas im Yoga erklären die Zusammenhänge sehr gut. Die Koshas unterscheiden zwischen unserem physischen Körper, unserem energetischen Körper, zu dem gleichzeitig unser Atem zählt (breath body) und unserem emotionalen Körper, zu dem gleichzeitig unsere Gedanken zählen. Unser Atem ist das verbindende Element zwischen physischem und emotionalem Körper. Daher steuert unser Atem so viel.

Du kannst das Ganze mit einem einfachen Beispiel verstehen: Lege Deine Hand auf Deinen Brustbereich. Atme ein paarmal tief ein und aus, ohne Deine Hand zu bewegen. Wenn Deine Hand fest an der Stelle bleibt, kann sich Dein Brustkorb nicht bewegen. Du limitierst Deinen physischen Körper in seiner natürlichen Bewegung. Dein Atem wird zur Folge blockiert und kann sich nicht in natürlichem Maße bewegen. Du spürst direkt ein Gefühl von Angst und Panik. Wenn Du lange genug so atmest, generierst Du ein umso tieferes Gefühl von Angst und Panik. Angst und Panik entstehen in Enge. Du hast physisch Enge ausgelöst und sie emotional erhalten. Andersrum schränken angstbezogene Gedanken unvermeidlich Dein Atemvolumen ein. Dein Körper antwortet Dir, in Dem Du Deine Schultern hochziehst, in Deinem Brustbereich zusammenfällst - Dir sozusagen selbst den Raum nimmst.

Die meisten Emotionen basieren auf der Dualität von Angst und Vertrauen. Wenn wir in einem Zustand von Angst sind, können wir niemals Vertrauen haben. Wenn wir Angst vor einem Vortrag haben oder Angst haben, unsere ehrlichen Gefühle auszusprechen nehmen wir uns selbst Raum (über unseren Atem). Wir generieren Selbstzweifel. Unser Körper reagiert, indem er den Bereich von unserem Hals verschließt. Unser Hals ist die Verbindung zwischen Herz und Kopf. Wir brauchen unseren Kopf, um die richtigen Gedanken auszusprechen. Wir brauchen unser Herz, um die richtigen Emotionen mit in die Sache zu bringen. Wir finden als Folge nicht mehr die richtigen Worte, bekommen eine andere Stimme, fallen in einen passiven Zustand.

Wir wissen manchmal nicht, wie wir aus diesen Situationen herauskommen. Die Logik ist sehr simpel: in einem Gefühl von zu wenig Raum brauchen wir mehr Raum. Wir können ätherische Öle verwenden, die unseren Lungen-Bereich öffnen. Wir können ätherische Öle an den Stellen auftragen, an denen unsere Lungenmeridiane sind. Unser Lungen-Bereich ist direkt mit unserem Herzbereich verknüpft. Je mehr wir den Lungen-Bereich öffnen, desto mehr öffnen wir unser Herz und umgekehrt.

Wenn wir in einem Zustand von Angst sind, müssen wir wieder in einen Zustand von Vertrauen. Erst dann fühlen wir uns in unserer Balance. In einem Zustand von Vertrauen haben wir Vertrauen in uns selbst, Vertrauen in andere und Vertrauen in ein Ziel, das wir verfolgen. Kippt es an einer Stelle, kippt es automatisch an den anderen. Energetisch findet Vertrauen in den Bereichen von unseren Füßen und Beinen statt (1. Chakra). Wenn wir erdende und stärkende Öle an den Fußsohlen auftragen, stärken wir unser (Grund-)Vertrauen. Unsere Füße sind wie unsere Wurzeln. Je stärker unsere Wurzeln sind, umso höher ist unser Grundvertrauen und umso mehr können wir auf uns bauen. Wir nutzen eine körperliche Ebene (Füße) um über die energetische Ebene (1. Chakra) auf die emotionale Ebene von Vertrauen zu kommen. Es wird passieren. Minimal bei einer Anwendung. Jedes Mal etwas mehr bei jeder weiteren Anwendung.

Da nichts in unserem Körper isoliert stattfindet, findet Vertrauen auch nicht isoliert in unseren Füßen statt. Grundvertrauen ja. Jede Variation davon findet im entsprechenden Körperbereich statt. Dies entspricht jeder Variation von Emotion. Das Wort Emotion kommt von Energie in Motion (Bewegung). Emotionen sind mit den Energieflüssen oder -blockaden in unseren Körperbereichen verknüpft. Wir spüren in einem anderen Bereich Liebe und Wut als Machtlosigkeit. Wenn wir uns zu wenig Macht einräumen, können wir ätherische Öle auf den Bereich von unserem Bauch geben. Unser Bauch ist der Bereich von unserem 3. Chakra, dem Bereich, in dem wir für uns einstehen und unsere Energie auf ein klares Ziel richten. Wenn wir passiv werden und unsere Energie nicht nach draußen richten, richten wir sie (zwangsläufig) gegen uns selbst und erfahren sie in der Form von Selbstzweifeln. Energie muss sich bewegen. Wir können unser Selbstvertrauen stärken, wenn wir ätherische Öle auf den Bauchbereich und unsere Füße auftragen.

Warum wirken unterschiedliche Öle so unterschiedlich? Weil die einzelnen Pflanzen auch eine unterschiedliche Rolle haben. Es gibt Pflanzen, deren Funktion ist es zu schützen. Es gibt Pflanzen, die temporär an Orten wachsen, um Bodeneigenschaften zu verändern. Pflanzenart und Pflanzenteile bestimmen über die emotionalen Kapazitäten einer Pflanze auf unser System. Da wir so schnelle Ergebnisse mit den Ölen sehen, müssen wir es erstmal nicht im Detail verstehen. Unsere Erfahrungen lehren uns, was für uns wie wirkt. Wenn wir die Logik dahinter verstehen, ist es leicht, die Öle für alle Thematiken anzuwenden.

Stress ist ein Sammelbegriff für einen Zustand, in dem wir zu wenig Raum haben. Entweder in der Form von Zeit für uns selbst; in der Form, dass wir unserer Stimme zu wenig Raum geben, etc. Wir können ätherische Öle nutzen, um unsere Körpersystem in Stress-Situationen mehr in Balance zu halten. Dadurch fühlen wir uns emotional wohler und generieren weniger Enge. Wir können unseren Fokus leichter auf dem halten, was wir wirklich wollen.

 
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